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Orthoptics

Low Vision

Low Vision = Internationale Bezeichnung für Schwachsichtigkeit.

Der Begriff "Low Vision" stammt aus dem Englischen und kann mit "schwaches oder reduziertes Sehvermögen" übersetzt werden.

Unter "Low Vision" Rehabilitation versteht man Massnahmen, die eine bessere Ausnützung des reduzierten Sehpotentials zum Ziel haben und eine Verbesserung der Sehleistung bewirken. Vorausgesetzt ist eine optimale medizinische und optische Grundversorgung. "Low Vision" Massnahmen umfassen Stimulation und Förderung der visuellen Wahrnehmung bei Kindern und Rehabilitationsmassnahmen nach Eintritt einer Sehbehinderung bei Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen im Berufsalter und bei betagten Menschen.

Eine "Low Vision" Rehabilitation durch einen/eine "Low Vision" Trainer/Trainerin kann folgende Punkte beinhalten:

  • Praxisorientierte Erfassung des vorhandenen Sehpotientials und der visuellen Schwierigkeiten.
  • Gebrauchstraining mit vergrössernden Sehhilfen (Brillen, Lupenbrillen, Fernrohr, Lesegerät, PC etc.) sowie nicht optischen Hilfsmitteln (mit Versuchs- und definitiven Systemen).
  • Gezieltes Training zur Steigerung der aufgabenorientierten Sehleistung.
  • Visuelle Stimulation in der Frühförderung sowie bei kortikalen Sehstörungen.
  • Kontakte zu Augenarzt, Augenoptiker, Orthoptistin, Schulen, Lehrern, Eingliederungsstellen, Berufsberatern sowie weiteren Fachpersonen.

Ein "Low Vision" Training verbessert weder die Sehschärfe noch beeinflusst es eine vorhandene Krankheit.

 

Weitere Informationen

 

Schweizerischen Zentralverein für das Blindenwesen SZB Dachorganisation im Schweizerischen Sehbehindertenwesen.

  • Dienstleistungen zugunsten blinder, sehbehinderter und taubblinder Menschen.
  • Fachstellen für optische Hilfsmittel in Olten, Lausanne und Bellinzona.
  • Bereich "Low Vision": Schulung von Fachpersonen, Forschung und Entwicklung von speziellen Sehtests und optischen Hilfsmitteln für sehbehinderte Menschen.