Ausgabe 7, 1994
Schielwinkelmessungen bei höherer Ametropie
C. Gerok , Universitäts-Augenklinik Basel Abteilung für Schielbehandlung
Zusammenfassung:
Bei höherer Ametropie muss bei der Messung des Schielwinkels mit Prismen die prismatische Nebenwirkung der Refraktionskorrektur mitberücksichtigt werden. Dies wird zunächst theoretisch und anschliessend an einem Fallbeispiel dargestellt.
Das Proximal-Glas
E. Klimmeck-Gugolz, E. Roth-Stieger , Sehschule Universitätsaugenklinik Bern
Zusammenfassung:
Der Artikel stellt das Proximalglas vor. Eingangs werden das Glaskonzept sowie die Technik beschrieben, anschliessend folgen verschiedene Anwendungsbeispiele.
L’examen des nourrissons et des très jeunes enfants
Hôpital ophtalmique Jules Gonin Lausanne Unité de Strabologie - Ecole d'Orthoptique
Zusammenfassung:
Wir möchten die besonderen Untersuchungsmethoden beim Säugling und Kleinkind in Erinnerung rufen. Es ist wichtig sich der verschiedenen Tests bewusst zu sein, die beim nicht kooperativen Kind von grosser praktischer Bedeutung sein können. (Diese Beschreibung will sich nicht für vollständig ausgeben.)
Iatrogene Vertikaldivergenz
Lüthi Magdalena, Zentralschweizerische Pleoptik - und Orthoptikschule, Luzern
Zusammenfassung:
Wir stellen zwei Patientinnen vor, welche nach Injektionen einen manifesten vertikalen Strabismus mit entsprechender Diplopie aufwiesen. Ursache, Verlauf und Behandlung waren unterschiedlich. Erfreulicherweise war die Behandlung in beiden Fällen erfolgreich. Im ersten Fall bedurfte es einer operativen, im zweiten Fall einer konservativen Therapie. An unserer Klinik sind keine vergleichbaren Fälle bekannt, in der Literatur sind ähnliche Fälle beschrieben, jeder davon ist ein sogenannter Einzelfall.
Warum bereitet uns die Verrollung mehr Probleme als horizontale und vertikale Schielwinkel
I. Reckert, Abteilung für Schielbehandlung und Neuroophthalmologie Augenklinik, Kantonsspital St. Gallen
Zusammenfassung:
Das Problem der Verrollung unter normalen Sehbedingungen wird beschrieben. Die Zykloptropie wird mit horizontalen und vertikalen Schielwinkeln verglichen. Nach einer kurzen Beschreibung zyklobedingter Beschwerden, werden die gängigsten Messmethoden aufgeführt.
Das Refraktionsskotom und seine differentialdiagnostische Bedeutung
Brigitte Toth , Universitäts-Augenklinik Tübingen, Abteilung für Pathophysiologie des Sehen und Neuroophthalmologie (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. med. E. Zrenner)
Zusammenfassung:
Die meisten Orthoptistinnen sind in ihrer Berufspraxis mit der Erstellung und Interpretation von Gesichtsfeldbefunden konfrontiert, wobei- auf das Thema Perimetrie im Rahmen der Ausbildung oft nur ungenügend eingegangen wird. Im folgenden Bericht soll die Wichtigkeit der Differenzierung von Gesichtsfeldausfällen mit (bi-) temporalem Charakter aufgezeigt werden. Ein Schwerpunkt bildet die Beschreibung des Refraktionsskotomes. Es werden das klinische Bild, die Pathophysiologie und die häufigsten Differentialdiagnosen besprochen werden (insbesondere Chiasmanahe Raumforderungen).
Operative Behandlung bei Paralyse des Nervus abducens
Brigitte Bärlocher, Dr. Klara Landau, Augenklinik Universitätsspital Zürich
Zusammenfassung:
Bei vier Patienten mit Paralyse des Nervus abducens wurde eine Transpositionsoperation in Kombination mit Botulinum-Injektion durchgeführt. Die prae- und postoperativen Befunde werden beschrieben.



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